π-Künstler

Schon im 19 Jahrhundert setzten Städte Computer für wichtige Berechnungen etwa im Bankwesen, bei Statistiken oder auch in der Forschung ein. „Computer“ war damals die Bezeichnung für Menschen, die sehr schnell rechnen konnten.

Einer der heute am bekanntesten menschlichen Computer war William Shanks. Im Jahr 1873 veröffentlichte er seinen Vorschlag für die ersten 707 Dezimalstellen von π, damals ein Weltrekord, an dem er sein halbes Leben gerechnet hatte.

Heute wissen wir, dass nach aktuellen Berechnungen nur die ersten 527 Stellen korrekt waren.

Inzwischen liegt der Weltrekord bei der π-Berechnung mit Unterstützung von einem Netzwerk aus Supercomputern bei rund 31,4 Billionen Stellen. Frage ist, ob diese Zahl Bestand haben wird – oder ob in 100 Jahren Mathematiker mit einem Schulterzucken sagen werden „ganz schön, aber leider nur bis zu 30,7 Billionsten Stelle korrekt.

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