♪♫AUTOS & COMPUTER: Disruption erfordert Courage

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Disruption erfordert Courage
Deutsche Leitkultur Blog by Christian Raum
Berlin, April 29th 2021

Ingenieure haben die Chance, schnell in interessanten Projekten zu arbeiten und verbunden mit der unternehmerischen Verantwortung über große Budgets zu verfügen. Dafür sollten sie bei der Bewerbung Mut beweisen und prüfen, inwieweit der mögliche Arbeitgeber selbst mutig genug ist, Work-4.0-Konzepte umzusetzen.

Berufserfahrenen Ingenieuren eröffnen sich sehr gute Karrierechancen. Denn immer mehr altgediente Betriebsleiter und Verfahrenstechniker verabschieden sich in den Ruhestand. Zurück bleiben Stellen, für die Arbeitgeber dringend neue Bewerberinnen und Bewerber suchen. Zusätzlich wachsen viele Betriebe und planen den Bau und die Inbetriebnahme eigener neu gebauter Anlagen. Die Notwendigkeit auch die hier entstehenden Positionen zu besetzen, bietet all denjenigen Ingenieuren eine hervorragende Perspektive auf einen schnellen Aufstieg, die bereit sind, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.

Andere Unternehmen suchen Bauingenieure für die Realisierung neuer Gebäudekomplexe, Maschinenbauer für neue Antriebskonzepte oder Spezialisten für den Netzausbau der zukünftigen Energieversorgung.

Mut ist Einstellungskriterium

Die Betonung liegt auf „neu“ – denn Fakt ist es, dass in vielen Unternehmen Erbe und Vorgaben der vorherigen Generationen in Frage gestellt werden. Deshalb suchen die Personalabteilungen nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die neue Ideen und den Mut mit ins Unternehmen bringen, alte Werte über Bord zu werfen. Sie sollen Produkte und Prozesse, Abläufe und Arbeit neu gestalten; die Disruption im Unternehmen etablieren und weiter vorantreiben.

Damit werde Zukunftsorientiertheit und Mut zum Teil der Performance-Kultur eines Unternehmens, heißt es bei vielen Arbeitgebern. Denn wenn Kollegen keine Courage für das Neue hätten, würde sich das gesamte Unternehmen immer nur um die alten Systemwelten drehen.

„Wir brauchen die Weiterentwicklung und das geht nur mit Mut“, betonen sie.

So bedeutet Arbeiten in der Zukunft das Umsetzen und Leben der Disruption. Und ganz ohne Zweifel wird damit Mut zu einem Einstellungskriterium für Bewerberinnen und Bewerber. Und dieses Selbstvertrauen werden die Arbeitgeber belohnen: Mut sei ein positiver Umgang mit Unsicherheiten und ist deshalb ein Attribut, das sie von vielen Bewerbern ausdrücklich fordern.

Photo by ThisIsEngineering on Pexels.com

Mut lässt sich messen, testen, kategorisieren

Bewerberinnen und Bewerber sollten also bei ihren Gesprächen immer im Kopf haben, dass die Personalabteilungen die Mutigen aus der Schar der Bewerber herauspicken wollen. Und das die Personalchefs auch Methoden und Kriterien haben, um „Mut“ zu testen, zu messen und zu kategorisieren.

Doch viele Bewerber sehen das skeptisch. Natürlich sei es für Unternehmen wichtig Mut, Ideen und neue Perspektiven zuzulassen. Aber tatsächlich seien nur wenige Hierarchien offen dafür, auch entsprechenden Freiraum zu gewähren und das mit Disruption und Neugestaltung verbundene Risiko einzugehen.

So funktioniert Mut als Auswahlkriterium in beide Richtungen. Die Personalabteilungen wissen sehr wohl, dass die besten Ingenieure und Fachkräfte ebenso mutige Unternehmen suchen. Bewerberinnen und Bewerber werden den Mut eines Arbeitgebers als ein entscheidendes Kriterium heranziehen, wenn sie sich für eine bestimmte Position entscheiden.

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